Panvision entwickelt Informationsdatenbank für die medizinischen Dienste

10.04.2017


„Aktuell, authentisch, treffsicher und verständlich“, so wünschten sich die InfoMeD-Nutzer laut einer Umfrage ihre neue Informationsdatenbank. Im Zuge einer Ausschreibung erhielt Panvision den Zuschlag, das in die Jahre gekommene System der Medizinischen Dienste einer Generalüberholung zu unterziehen. Verlorene Nutzergruppen sollen nun wieder zurückgewonnen werden.


Individuell auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten, strukturell überarbeitet und im modernen Design: So präsentiert sich ab sofort das Wissensmanagement-Portal „InfoMeD“ des MDK. Die Medizinischen Dienste, die die Kranken- und Pflegeversicherung sowie das Gesundheitswesen in allen medizinischen und pflegerischen Bereichen beraten, sahen es an der Zeit, die Datenbank in puncto Flexibilität, Usability und Sicherheit auf ein neues Level zu heben.


Nutzerfreundliche Aufbereitung der Inhalte


Die Individualsoftware, die als .NET-Webanwendung entwickelt wurde und nun auch mobil verfügbar ist, bietet Zugang zu einer umfangreichen Dokumentendatenbank mit Artikeln und Beiträgen aus dem medizinischen Bereich. Um den Nutzern den Zugriff zu erleichtern, wurden parallel zum Relaunch von InfoMeD weitere digitale MDS-Angebote zum MDS-Extranet zusammengefasst.

Um die Inhalte zielgruppengerecht zugeschnitten zu präsentieren, differenziert InfoMeD zwischen drei Personalisierungsebenen: Neben Nutzern des MDS und MDK können auch Mitarbeiter der Krankenkassen Zugang zu den für sie relevanten Datenbanken erhalten.


Geballte Such-Power


Das Herzstück der Plattform liegt in der hochperformanten Suchmaschine, die Panvision mit enormem Entwicklungsaufwand in die Plattform integriert hat. Als Basis dafür dient die freie Programmbibliothek Lucene, die unter anderem auch im Hintergrund der Online-Enzyklopädie Wikipedia läuft. Nun ermöglicht die Suchmaschine ein personalisiertes, plattformübergreifendes Navigieren und „beamt“ die Nutzer von ihrem Ausgangspunkt zielgenau in die weit verzweigten Datenbankstrukturen.

Um den hohen Anforderungen der User gerecht zu werden, werden sowohl eine Volltext- als auch eine Schlagwortsuche angeboten, die beide bereits ab dem dritten eingegebenen Zeichen sinnvolle Wortergänzungen vorschlagen. Die Suchtreffer können anschließend mit Hilfe der Aktivierung unterschiedlicher Filterboxen weiter eingeschränkt werden.

Um die Treffsicherheit bei einer Suchanfrage zusätzlich zu optimieren, erfolgt die vorherige Verschlagwortung überaus differenziert: In der Regel beinhaltet jeder Datensatz bis zu 100 vergebene Schlagworte - mindestens jedoch 30. Zudem werden die Inhalte verschiedenen Kategorien zugewiesen, um sie thematisch einzuordnen und einen direkten Zugriff zu ermöglichen. Der Nutzer hat dann die Möglichkeit, für ihn relevante Kategorien zu abonnieren und wird per E-Mail informiert, sobald Datensätze in den betreffenden Bereichen aktualisiert werden.


Praktisches Anmeldeverfahren


Nutzerfreundlich - und vor allem sicher - gestaltet sich nun auch das Registrierungs- und Anmeldeverfahren: Interne Mitarbeiter haben die Möglichkeit, die Registrierung selbstständig durchzuführen, während externe Anfragen workflowgestützt bearbeitet und die Nutzer nach dem 4-Augen-Prinzip freigeschaltet werden.

Die Authentifizierung des jeweiligen Nutzers erfolgt Token-basiert, die Benutzer werden anhand der Mailadresse und des Passworts verifiziert. Zum Vorteil für den Nutzer: Sobald das Token einmal besteht, kann er sich damit bequem und sicher auf allen InfoMeD-zugehörigen Websites anmelden.


Langfristige Zusammenarbeit


„Panvision hat nach einer Ausschreibung den Zuschlag erhalten, da hinsichtlich der Suchmaschine, der redaktionellen Bearbeitung und der Benutzerverwaltung passende Lösungen entworfen wurden“, antwortet Markus Kühbauch, Fachberater des Bereichs Koordination und Kommunikation des MDS auf die Frage, aus welchem Grund man sich für die Zusammenarbeit mit Panvision entschieden hat und fügt hinzu: „zudem versprachen die angedachten Lösungen eine wirtschaftliche Umsetzung. Zum Ende des Projekts zeigte sich, dass der anfangs angepeilte Kostenrahmen für die ursprünglich vorgesehenen Leistungen voll eingehalten werden konnte.“ Auch in der Zukunft sieht Kühbauch Potenzial für eine weitere Zusammenarbeit: „Mit Panvision haben wir einen erfahrenen Partner an unserer Seite, der immer schon einen Schritt weiter denkt und mit dem wir langfristig gerne zusammenarbeiten“.

Screenshot der neuen Informationsdatenbank InfoMeD
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